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31.
Januar
2017

Unser UX-Labor – tüfteln an der perfekten User Experience (UX)

Unsere Marketing-Portale entwickeln wir nutzerzentriert – das heißt, nicht das Produkt selbst steht im Fokus, sondern die Menschen, die es nutzen. Ein zentrales Element ist dabei unser hauseigenes UX-Labor, denn hier werden neue Features, Funktionen oder Designs getestet – und zwar direkt von den Anwendern.

Wir lieben es, gute Software zu entwickeln. Doch unsere Lösungen sind kein Selbstzweck: in erster Linie möchten wir unseren Nutzern damit lokales Marketing so einfach wie möglich machen. Wir entwickeln also nicht einfach nur Anwendungen, sondern wir entwickeln Anwendungen für Menschen. Und das bedeutet, dass diese nicht nur funktionieren, sondern darüber hinaus auch noch Spaß machen sollen.

Genau deshalb tüfteln wir in unserem UX-Labor stetig an der Formel für die perfekte User Experience (UX). Denn das persönliche Erlebnis eines Users bei der Nutzung entscheidet maßgeblich über die Akzeptanz einer Softwarelösung. Dabei prägen viele Faktoren die User Experience: angefangen bei der Effizienz (die gewünschte Funktion mit so wenig Klicks wie möglich erreichen), über eine intuitive Nutzerführung bis hin zu einem ansprechenden Design. Doch wie lassen sich solche mitunter sehr subjektiven Eindrücke in der Konzeption berücksichtigen? Die Antwort: testen, testen, testen.

Der Anwendertest: Subjektives messbar machen

Um eines vorwegzunehmen: ein Anwendertest bedeutet nicht, dass Anwender getestet werden. Im Gegenteil: Anwender machen keine Fehler! Kommen sie an einer Stelle nicht weiter, dann liegt es an der Software, die nicht optimal konzipiert ist. Im Anwendertest geht es also vielmehr darum, klar messbare Optimierungspotenziale in Bezug auf die User Experience zu identifizieren.

In der Regel wird dabei eine neue Funktion oder ein neues Feature mit einem Personenkreis von ca. fünf bis zehn Probanden getestet. Jeder Proband erhält eine Aufgabenstellung, welche er eigenständig, das heißt ohne Hilfestellung bearbeitet. Außer dem Probanden selbst sind noch ein Interviewer, ein Protokollant sowie ein stiller Beobachter anwesend, die das Geschehen aufmerksam verfolgen. Während der Proband die Aufgaben löst, wird er von einer Frontkamera gefilmt, um seine Mimik sowie seine Äußerungen während der Bearbeitung zu erfassen. Lautes Denken ist dabei übrigens ausdrücklich erwünscht, denn so ist genau nachvollziehbar, an welchen Stellen der Proband sich positiv äußert – oder aber schimpft und flucht.

Darüber hinaus zeichnet eine spezielle Eyetracking-Kamera die Blickbewegungen des Probanden auf. Hieraus entsteht im Anschluss eine sogenannte „Heatmap“, die Aufschluss darüber gibt, wie sich der User auf dem Bildschirm orientiert und wo er intuitiv nach Informationen sucht. Diese Informationen sind bei der Strukturierung der Anwendung extrem hilfreich.

Hat der Proband alle Aufgaben durchlaufen, füllt er einen standardisierten Fragebogen aus, in dem er die Funktion oder das Tool, das er soeben getestet hat, bewertet und eigene Verbesserungsvorschläge einbringen kann. Je nach Testdesign folgt darüber hinaus noch ein Tiefeninterview, in dem detaillierte Einschätzungen des Anwenders zu bestimmten Aspekten eingeholt werden. Abhängig von Umfang und Inhalt des Szenarios dauert ein Test somit in etwa eine Stunde je Proband.

Heatmap
Eine Heatmap gibt Aufschluss darüber, wie sich Nutzer auf der Seite orientieren


Und wie geht es anschließend weiter?

Nach dem Test geht es in die Analyse, bei der die Daten der verschiedenen Probanden aufbereitet und konsolidiert werden. Meist lassen sich bereits jetzt verschiedenste Optimierungspotenziale ablesen: Gibt es Stellen, an denen Probanden besonders häufig „gestolpert“ sind? Sind unnötige „Umwege“ in der Struktur der Anwendung sichtbar geworden? Oder wurden bestimmte Aspekte von den Probanden ganz direkt angesprochen?

Sind alle Optimierungspotenziale identifiziert, geht es zurück in die Softwareentwicklung, wo die Änderungen umgesetzt werden.

UX-Design – ein stetiger Optimierungsprozess

Und dann? Entspannt zurücklehnen? Mitnichten. Denn ist die Optimierung eines Bereiches abgeschlossen, steht schon der nächste in den Startlöchern. Sabine, UX-Designerin bei BRANDAD Systems: „Gerade bei so komplexen Anwendungen wie unseren Marketing-Portalen ist UX-Design ein stetiger Optimierungsprozess – denn es kommen laufend neue Funktionen hinzu, die sinnvoll integriert werden müssen. Zudem sollten bereits optimierte Bereiche regelmäßig überprüft werden, denn auch das Mediennutzungsverhalten unserer User ändert sich. Hier gilt es, Gelerntes immer wieder in Frage zu stellen und zu überprüfen, ob das aktuelle UX-Design noch dem Zeitgeist entspricht. Wir haben hier in unserem UX-Labor also immer gut zu tun. Übrigens auch im Kundenauftrag: denn nachdem Benutzeroberflächen und Funktionsbereiche in unseren Custom-Portalen individuell gestaltbar sind, spielt das Thema User Experience auch für unsere Kunden eine große Rolle.“

Und so tüfteln wir eifrig weiter, auf dem Weg zur perfekten User Experience ...

 

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